Karl Nolle, MdL

Pressemitteilung, 27.08.2000

Gemeinsame Strategien für die Lausitzer Region

SPD-Fraktionen aus Dresden und Potsdam kooperieren
 
DRESDEN/OSTRITZ: Die SPD-Landtagsfraktionen aus Sachsen und Brandenburg werden zukünftig zusammenarbeiten, wenn es um Fragen der Lausitz geht. Diese Vereinbarung wurde während der Klausur des Arbeitskreises Wirtschaft der sächsischen SPD-Fraktion in Ostritz getroffen. Karl Nolle, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: "Wir werden uns im Herbst im Senftenberger Lausitz-Büro der Wirtschaftsminister von Sachsen und Brandenburg treffen", gab er am Rande der Klausur bekannt.
Martina Gregor, brandenburgische SPD-Abgeordnete aus Senftenberg, erklärte, dass die länderübergreifende Region Lausitz endlich als Chance gesehen werden müsse. So profitiere auch Sachsen vom neu errichteten Lausitzring: "Große Übernachtungskapazitäten werden in den Raum Dresden gehen, weil die Besucher dreimal so lange fahren müssten, wenn sie in einem Cottbuser Hotel schlafen würden", ist sie sicher.
Einen Ansatzpunkt für die Zusammenarbeit sehen die SPD-Abgeordneten aus Sachsen und Brandenburg im Hochschulbereich. Die Fachhochschulen in Senftenberg und am Doppelstandort Zittau/Görlitz sollten nach dem Willen der Sozialdemokraten kooperieren. "Die dortigen Ressourcen müssen für die wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz besser genutzt werden", sagte Karl Nolle.